Neujahrssportfest & Winterlaufserie

15.01.2024: (OK) - Das neue Jahr ist gerade einmal zwei Wochen alt und schon überschlagen sich die Wettkämpfe bei den Leichtathleten in Grün-Weiß. Beim Neujahrssportfest sorgten besonders die Sprinterinnen und Sprinter für Aufsehen, während im Bürgerpark gleich mehrere Langläufer tolle Resultate erzielen konnten.

Zunächst der Blick in der Leichtathletikhalle des wohninvest Weserstadions. Bereits zum 24. Mal richtete die LA-Abteilung des SV Werder Bremen das „Neujahrssportfest“ aus und zahlreiche Athletinnen und Athleten folgten der Einladung und nutzten die Startgelegenheit für Bestleistungen und die Erfüllung von DM-Normen.

Für die „Leistung des Tages“ aus Werder Sicht sorgte in der Altersklasse der weiblichen U18 ein aufstrebendes Sprint-Talent. Sofia Muche, die in der Wintersaison unter ihrem Trainer Andrei Fabrizius intensiv trainiert hat, verbesserte sich gleich im Vorlauf über 60 Meter auf tolle 7,88 sec, womit sie erstmals überhaupt in ihrer Karriere unter der 8-Sekunden Marke blieb. Doch damit nicht genug, denn im Finale legte sie noch eine Schippe drauf und steigerte sich als Tagessiegerin erneut, dieses Mal auf 7,87 sec.

Für Deutsche Meisterschaften qualifizierten sich derweil die Hürdensprinter Sandy Sakyi sowie Borna Bujdo. Die Deutsche U18 Meisterin über 100 Meter Hürden aus dem vergangenen Jahr, Sandy Sakyi, ist 2024 in die neue U20 Altersklasse aufgerückt und stand in Bremen erstmals vor der Herausforderung die neue Hürdenhöhe im Wettkampf zu laufen. Dies gelang ihr, ganz zur Freude ihres Trainers Lars Keffel hervorragend, so dass im Ziel eine Zeit von 8,80 sec auf der Uhr stand. „Damit konnte sie ihre persönliche Bestzeit über die niedrigere Hürdenhöhe auch über die höheren Hürden bestätigen, was zum Saisonstart ein echtes Ausrufezeichen ist“, fasste es Lars Keffel zutreffend zusammen.

Borna meisterte sein Hürdenrennen in einer Zeit von 8,32 sec, womit er ebenso die U20 DM-Norm knackte. Er bewegt sich langsam in Richtung einer neuen Bestleistung und wird in den kommenden Wochen besonders noch an seiner Startphase sowie technischen Feinheiten über den Hürden arbeiten.

Neue persönliche Bestzeiten stellten eine ganze Reihe von grün-weißen Athletinnen und Athleten auf, herauszuheben sind dabei ganz besonders Benjamin Heideman sowie Benjamin Beta. Über 60m Hürden verbesserte sich Benjamin Heideman nach 8,34 sec im Vorlauf auf 8,30 sec im Endlauf. Sein Mannschaftskollege Benjamin Beta steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, sein Bestwert liegt nunmehr bei 8,56sec.

Im 60m Sprint überzeugten derweil mit sehr guten Zeiten und Platzierungen Noah Olabisi bei den Männern, Bastian Lanitz in der U20, Tatjana Gerbrandt bei den Frauen sowie Ada Mafalda Scholten und Fina Frankenstein in der weiblichen U18.

In den Sprungdisziplinen erreichten Keno Krieger im Dreisprung der Männer sowie Nele Burkevics und Luisa Monsees in der W15 jeweils mit guten Ergebnissen Podestplatzierungen.

Einen Tag nach dem Hallensportfest traten beim ersten Lauf der diesjährigen „Bremer Winterlaufserie“ viele Athleten aus dem A-Team über 10 Kilometer an. Gleich vier Athleten erzielten dabei Zeiten von unter 40 Minuten, ein „richtig klasse Ergebnis angesichts der Temperaturen und schwierigen Bodenverhältnisse“, so Trainerin Birte Bernhardt im Anschluss. Schnellster Werderaner war, wie so oft, Sebastian Kohlwes, der nach gerade einmal 32:29 min durch den Zielbogen lief. Hinter ihm folgte Guillaume Würsch, der in 35:17 min ebenso überzeugen konnte. Finn Gerdes kam etwas über eine Minute später, nach 36:40 min im Ziel an und freute sich damit genauso über seine Zeit wie Lukas Meie, der in 39:38 min erstmals in seiner Karriere über 10 Kilometer unter der 40-Minuten-Marke blieb.

Für die weiteren erfreulichen Ergebnisse sorgten Christopher Mikeska (41:21 min), Hagen Steinbock (54:24 min), Hubert Frik (58:40 min) und Joachim Bleckwehl (1:01:37). Der zweite Lauf der Winterlaufserie findet am 04.02.2024 erneut im Bürgerpark, am Marcusbrunnen, statt.

Werders „Dauerläufer“ Uwe Waldhaus war ebenso am Wochenende im Einsatz. Er trat beim Förderturmlauf in Bönen über 5 Kilometer an und erreichte dort in 18:34 min als Fünfter der Gesamtwertung das Ziel.