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Drei Top-10 Platzierungen beim Saisonhöhepunkt

23.07.2018: (OK) - Werders Leichtathleten kehrten am späten Sonntagabend sehr zufrieden zurück von den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg. Das konnten sie auch sein, schließlich hatten sie gute Ergebnisse und drei Top-10 Ränge im Gepäck.

Am ersten Wettkampftag sorgte Hochspringerin Mareike Max gleich für den ersten Erfolg. In ihrem letzten Saisonwettkampf überquerte die frischgebackene deutsche U23-Meisterin im strömenden Regen von Nürnberg gute 1,75 Meter, und das gleich im ersten Versuch. Damit sicherte sich die Grün-Weiße den vierten Rang in Deutschland, gemeinsam mit vier weiteren Athletinnen. Im letzten Jahr gewann Max völlig überraschend Bronze und um ein Haar wäre ihr dieser Coup erneut gelungen, aber leider fiel die Latte im ersten Durchgang über 1,80m, der ihr bester Versuch sein sollte, dann doch noch zu Boden. „Ich bin aber trotzdem total glücklich und zufrieden mit dem Ergebnis, denn nach meiner langen Verletzungspause und den vielen Schmerzen war das hier heute eine Zugabe. Jetzt freue ich mich unglaublich auf das Saisonende und die Regenerationszeit“, so Mareike Max nach dem Wettkampf.

Leider nur ein Rennen durften Werders 100-Meter-Sprinterinnen Svea Kittner und Sandra Dinkeldein am ersten Tag bestreiten. Beide liefen in ihren Vorläufen knapp über ihren Saisonbestleistungen ins Ziel und verfehlten so den Einzug ins Halbfinale. Svea Kittner, bei der der Zwischenlauf lediglich aufgrund der ausgewerteten tausendstel Sekunden verpasst wurde, erreichte insgesamt Rang 19 in 11,88 sec, Sandra Dinkeldein wurde 21. in 11,91 sec. Fabian Netzlaff verzichtete hingegen wegen Beuger-Problemen auf seinen 100-Meter-Einzelstart, um für die 4x100 Meter-Staffel nichts zu riskieren.

Die besagten Staffeln waren dann auch das Highlight am zweiten DM-Tag. Werders Frauen, die in der Besetzung Sarah Narloch, Sandra Dinkeldein, Rahel Rüdel und Svea Kittner antraten, zeigten ein super Rennen mit guten Wechseln und durften sich im Ziel über Rang 8 freuen. „Beim Wechsel von Rahel auf Svea musste ich kurz die Luft anhalten, da Svea etwas zu früh losgelaufen ist. Die Beiden haben das aber mit ihrer Routine super gelöst. Im Ziel stand eine Zeit von 45,96 sec auf der Uhr, das ist die zweitbeste jemals gelaufene Zeit nach dem Landesrekord von 45,47 sec“, so Sprintcoach Andrei Fabrizius, der sich zudem freute, dass „die Top-8 Platzierung geklappt hat. Eine super Belohnung für das Staffelquartett.“

Werders Männer traten in der bisher nie gelaufenen Besetzung Timo Lange, Fabian Netzlaff, Alexander Thyme und Fabian Linne an. In einem Rennen, bei dem viel Action drin war, steigerte sich das Team auf eine neue Saisonbestzeit von 41,09 sec, gleichbedeutend mit Rang 10 in Deutschland. „Es war richtig was drin im Rennen, Fabian war aufgrund der muskulären Probleme der letzten Wochen etwas zu vorsichtig und ist spät losgelaufen, Alex hatte beim Wechsel einen Arm eines anderen Läufers von der Nebenbahn im Gesicht und konnte deshalb unseren Schlussläufer Fabian (Linne) nicht gut anlaufen, aber trotz allem kam diese klasse Zeit raus, das zeugt von der Qualität der vier Sprinter“, fasste es Andrei Fabrizius treffend zusammen.

Ganz knapp am Finale vorbei lief Svea Kittner bei ihrem zweiten Einzelstart über 200 Meter. In neuer Saisonbestleistung von 24,08 sec holte sie das Maximum heraus, was an diesem Tag möglich war, und konnte am Ende mit dem erreichten elften Rang sehr zufrieden sein. Nicht ganz so glücklich war ihre Mannschaftskollegin Sandra Dinkeldein, die in 24,77 sec etwas unter ihren Möglichkeiten blieb.