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Länderkampf Team-Erfolg für Mareike Max

06.03.2017: () - Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende im Nationaltrikot feierten Mareike Max und Philip Kass beim U20 Länderkampf in Halle an der Saale. Das Team der weiblichen Jugend U20 setzte sich gegen die Teams aus Frankreich und Italien durch, die Mannschaft der männlichen Jugend holte Rang drei.  

Für einen Glanzpunkt sorgte erneut die frischgebackene deutsche Jugendmeisterin im Hochsprung, Mareike Max. Mit lediglich einem Fehlversuch im Wettkampf dominierte sie von Beginn an das Feld und setzte sich schließlich mit 1,82m durch. Sie blieb damit die einzige Springerin, die höher als 1,80m sprang. Hinter ihr reihte sich mit Laura Gröll aus Eckental gleich die zweite deutsche Springerin ein, so dass die Hochspringerinnen für die maximale Punktausbeute von 11 Punkten sorgten. Dementsprechend zufrieden war Mareike Max nach dem Wettkampf: „Es freut mich, dass ich meine Leistung von den deutschen Meisterschaften auch heute bestätigen und damit zum Mannschaftserfolg beitragen konnte. Es ist für mich immer etwas ganz Besonderes im Trikot der Nationalmannschaft anzutreten. Und wenn man dann auch noch für ein Team mitverantwortlich ist und nicht nur für sich selber springt, dann ist der Druck gut zu springen umso größer. Toll wenn es dann so klappt wie heute. Laura und ich waren auf jeden Fall höchst zufrieden mit dem Disziplin-Doppelsieg.“  

Einen Doppelsieg hatten sich auch die männlichen Stabhochspringer vorgenommen. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Bo Kanda Lita Baehre aus Leverkusen, der mit übersprungenen 5,20m sechs Punkte für Deutschland sichern konnte. Für Philip Kass verlief der Wettkampf eher unglücklich. Nach einem tollen Einspringen, wo er deutlich über die 5 Meter Höhen flog, ging er höchst optimistisch in den Wettkampf, haderte dort allerdings etwas mit seinem Wettkampfgerät: „Wir haben irgendwie dieses Mal nicht den richtigen Härtegrad des Stabes ausgewählt. Es passte nicht so richtig zusammen bei den Sprüngen über 5 Meter. Ich habe alles versucht, aber irgendwie wollte es nicht klappen. Ich hätte dem deutschen Team gerne die fünf Punkte für Rang 2 geholt, aber so musste ich mich mit Rang 4 (4,85m) und drei Punkten begnügen“, so Kass nach dem Wettkampf.  

Trainer Leszek Kass sah das ähnlich wie sein Sohn: „Philip hat richtig was drauf, das hat man bei den Probedurchgängen gesehen. Leider hat es im Wettkampf nicht geklappt mit einer neuen Bestleistung. Ich bin aber optimistisch, dass wir im Sommer eine neue persönliche Bestmarke erleben werden. Daran arbeiten wir von nun an auf jeden Fall höchst konzentriert.“ 

Olaf Kelterborn